Ladengeschäft Wachau: nicht am Lager
nicht im Lager, bestellbar
DR, Dampflokomotive 02 0314-1 mit Ölfeuerung, grün mit Zierlinie auf dem Führerhaus
Highlights
- Radsätze, Rahmen, Kessel und Tendergehäuse aus Metall gefertigt
- Antrieb über 5-poligen Hochleistungsmotor auf alle Treib- und Kuppelachsen der Lok
- Stromabnahme über Lok und Tender
- Soundversion ab Werk mit DCC-Bluetooth-Sounddecoder
- Lichtfunktionen digital schaltbar
- Funktionsfähige Triebwerksbeleuchtung
- Mit der Fahrtrichtung wechselnde Spitzen- und Schlussbeleuchtung
- Im Digitalbetrieb flackernde Feuerbüchse
- Soundversion ab Werk vorbereitet für den Einbau einer Powerbank
- Vorbildgerecht bewegliche Feuertür in der Variante mit Kohlenfeuerung
- Digitalschnittstelle nach NEM 662 („Next-18“)
- Lok und Tender über längenverstellbare Kupplung kurzgekuppelt
- Vorbildgerechte Unterschiede am Kessel zwischen den Ausführungen mit Kohle- und Ölfeuerung
- Mindestradius: 310 mm
Baureihe 18 314 – Die Badische Schönheit im Dienst der Reichsbahn
Die legendäre 18 314 gilt als eine der faszinierendsten Dampflokomotiven der deutschen Eisenbahngeschichte. Ursprünglich 1919 bei Maffei als badische IV h gebaut, verkörperte sie schon damals die Vollendung süddeutscher Schnellzugloktechnik: vier Zylinder, elegante Linien und
herausragende Laufruhe. 1948 gelangte sie durch einen spektakulären Loktausch aus
der britischen Zone in die sowjetische Besatzungszone – ein diplomatisches Meisterstück von Dr.-Ing. Max Baumberg, dem späteren Leiter der Fahrzeugversuchsanstalt Halle. Für ihn war die IV h mehr als nur eine Maschine: sie war Leidenschaft, Kunst und technisches Ideal zugleich.
Baumberg setzte die 18 314 als Versuchslok für Schnellfahr- und Bremsversuche ein, stattete sie mit moderner Technik wie einer Riggenbach-Gegendruckbremse aus und ließ sie schließlich 1960 im Raw Zwickau komplett rekonstruieren. Dabei erhielt sie einen neuen Verbrennungskammerkessel
der Bauart 39E, einen Einheitstender 2’2’T34 und eine elegante Verkleidung und einen Krempenschlot mit silberfarbenem Ring. Ihr neues, stromlinienartig gerundetes Erscheinungsbild erinnerte an die DB-Baureihe 10 und machte sie zur „Prinzessin von Halle“. Mit 150 km/h Spitzengeschwindigkeit diente sie der VES-M Halle in den 1960er-Jahren als Hochgeschwindigkeits-
und Bremslok, bevor sie 1968 auf Ölhauptfeuerung umgerüstet und 1972 als 02 0314-1 ausgemustert wurde. Nach Jahren im Lokschuppen Meuselwitz gelangte sie 1984 in die BRD – diesmal ganz offiziell – und ist heute im Auto- und Technikmuseum Sinsheim zu bewundern. Die
18 314 vereint badische Ingenieurskunst, französische Eleganz und deutschen Pioniergeist. Sie ist ein Symbol für die goldene Ära der Dampflokomotive – und für alle Modellbahnfreunde ein Traum aus Stahl, Dampf und Leidenschaft.
| Größe: | TT |
|---|---|
| Gattung: | Dampflok |
| Bahngesellschaft: | DR |
| Epoche: | IV |
| Stromsystem: | 2L-Gleichstrom (DC) |
| Digital: | nein |
| Sound: | nein |
| Schnittstelle: | Next18 |
| LüP (mm): | 197 |
| Beleuchtung: | Lichtwechsel: rot-weiß |
| Kupplungssystem: | Kupplungsschacht nach NEM mit KK-Kinematik |
| Leuchtmittel: | LED |
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Sicherheitshinweis
Maßstabs- und originalgetreues Kleinmodell für erwachsene Sammler und Modellbauer. Nicht in die Hände von Kindern unter 14 Jahren!